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Bircher Müsli auf Vorrat

06 Jun

Bircher Müsli

Eigentlich mag ich Müsli ja sehr gerne. Am liebsten abwechslungsreich mit viel verschiedenem Obst. Jetzt im Sommer hat man ja auch nicht mehr die Ausrede, dass es außer Äpfel nichts Leckeres gibt. Also mache ich mir wieder jeden morgen ein Müsli. Dummerweise habe ich keine Zeit und keine Lust, jeden Morgen frisch ganz viel Obst zu schnippeln und mein Müsli anzurühren. Deswegen mische ich mir mein Müsli im Winter entweder auf Vorrat mit ganz viel getrockneten und gefriergetrockneten Früchten selbst oder esse im Sommer tiefgekühltes Bircher Müsli.

Klingt komisch, oder? Es funktioniert aber sehr gut und schmeckt ausgezeichnet. Auf diese Weise kann ich mein Bircher Müsli mit Obstsalat für 1-2 Wochen auf Vorrat vorbereiten. Am Abend nehme ich den Obstsalat und das Müsli raus, lasse es auftauen und muss am Morgen beides nur noch mit etwas Milch vermischen. So hat auch der Eiligste keine Ausrede mehr, morgens nicht mit frischem Müsli zu frühstücken! Gut, ich geb zu, die Optik leidet ein bisschen. Aber die Zeitersparnis wiegt das für mich wirklich auf.

Zutaten

für ca. 7 Portionen

Müsli

  • 125g zarte Haferflocken
  • 125g kernige Haferflocken
  • 125g kernige Dinkelflocken
  • 125g Haferkleie
  • 200g getrocknete Aprikosen
  • 2 Becher Joghurt (=300g)
  • 1 Becher Sahne (=200ml)
  • 2 Becher Milch (=400ml)
  • ca. 2-3 EL Honig nach Geschmack
  • ca. 1 EL Zucker nach Geschmack
  • 1-2 EL Zitronensaft nach Geschmack
  • evt. 1/2 TL Vanillepaste

Wer möchte, kann die Aprikosen durch Rosinen oder andere getrocknete Früchte ersetzen. In einigen Rezepten werden gehackte Nüsse zugefügt, schmeckt bestimmt auch lecker. Natürlich sind auch die Flocken austauschbar. Ich verwende hauptsächlich kernige Flocken, damit das Müsli nicht zu breiig wird.

Obstsalat

  • 2 Bananen
  • 2 Äpfel
  • 250g Erdbeeren
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 1 EL Zucker

Natürlich kann man auch anderes Obst nehmen, aus optischen Gründen empfehle ich, wenigstens eine rote Sorte zu verwenden. Äpfel, Bananen, Zwetschen und Birnen neigen ja dazu, braun zu werden. Auch wenn dieser Vorgang durch das Tiefkühlen unterbrochen wird, wird das Obst beim Schnippeln und beim Auftauen etwas braun. Durch rot färbendes Obst (Erdbeeren, Kirschen, Waldbeeren) fällt dies nicht mehr so auf…

Außerdem

  • 14 Gefrierbeutel mit 1l Inhalt (oder Dosen)
  • 14 Gummibänder oder Verschlussdrähte
  • Platz in der Gefriertruhe 😉

Zubereitung von Müsli und Obstsalat

Müsli

Die Aprikosen in kleine Würfel schneiden.

Aprikosen würfeln

In einer großen Schüssel die Haferflocken, die Dinkelflocken, die Aprikosenstücke und die Haferkleie mischen. Dazu die Sahne, den Joghurt und die Milch geben. Alles verrühren, so dass ein eher flüssiger Brei entsteht. Diesen mit Zucker/Honig, Zitronensaft und Vanille eher mild abschmecken. Durch das Quellen verändert sich der Geschmack noch.

    

Die Schüssel abdecken und die Flocken für 2-3h quellen lassen, so dass ein fester Brei entsteht. Bircher Müsli lässt man gewöhnlich über Nacht quellen. Allerdings wird diese Variante ja eingefroren und taut später noch einige Stunden auf. Dadurch verlängert sich die Quellzeit.

Nach dem Quellen das Müsli nochmals abschmecken.

Obstsalat

Die Schüssel für den Obstsalat wiegen und das Gewicht notieren.

Für den Obstsalat das Obst waschen und putzen. Die Äpfel vierteln und mit Schale grob raspeln. Sofort mit Zitronensaft in einer Schüssel mischen. Die Bananen längs halbieren und in Scheiben schneiden, ebenfalls in die Schüssel geben. Die Erdbeeren würfeln und hinzufügen. Das Obst vermischen und mit Zitrone und Zucker abschmecken.

  

Die Schüssel mit dem Obstsalat wieder wiegen, das Gewicht der Schüssel abziehen. So erhält man das Gewicht des Obstes.

Portionieren und Einfrieren

Für meinen Hunger ergibt das Müsli 7 Portionen à 230g (edit: Da waren meine Augen mal wieder größer wie mein Hunger, musst ich am nächsten Morgen feststellen. Etwas weniger reicht auch – vielleicht so 180g?). Wer mehr oder weniger Hunger hat, wiegt sich eine entsprechende Portion ab. Nun setzt man einen Gefrierbeutel in einen Becher und stülpt den Rand um. So kann man einfach den Gefrierbeutel mit Müsli befüllen. Alternativ kann man natürlich auch geeignete Dosen benutzen. Den Beutel dann in eine kleine Schüssel drücken, um das Müsli in eine kompakte Form zu bringen. Schließlich wird der Beutel fest und möglichst luftdicht verschlossen. Wer ein Vakuumiergerät besitzt, kann dieses natürlich auch gut benutzen.

    

Mit dem Obst 7 (oder entsprechend viele) Gefrierbeutel befüllen (am einfachsten geht das über das Gewicht, dass ja vorher gemessen wurde…). Die Beutel mit möglichst wenig Lufteinschluss verschließen.

Müsli und Obstsalat einfrieren. Nach meiner Erfahrung hält sich beides etwa 2 Wochen. Im Prinzip auch länger, aber der Obstsalat leidet dann doch.

Auftauen

Am Abend vorher den Obstsalat verschlossen in den Kühlschrank legen. So taut er einigermaßen schonen auf. Das Müsli auspacken und in eine Schüssel legen. Mit 3 EL Milch übergießen und bei Zimmertemperatur abgedeckt auftauen lassen. So ist das Müsli am nächsten Morgen leicht kühl (durch das Obst) aber nicht kühlschrankkalt (durch das Müsli).

Am nächsten Morgen das aufgetaute Obst über das Müsli geben. Genießen!

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Verfasst von - 6. Juni 2012 in Frühstück

 

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