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Bayrische Creme

13 Mai

Diesen Sonntag gibt es bei uns Putenrollbraten. Deswegen ist der Backofen besetzt, so dass es statt einem Kuchen meinen absoluten Lieblingsnachtisch, nämlich Bayrische Creme, gibt. Eine leichte, locker Eiercreme mit viel Vanille und etwas Sahne – traumhaft! Irgendwie passt das doch auch ganz gut zum Blogevent „Schaumig und Luftig“ von Zorra, oder? Deswegen werde ich mit diesem klassischen Rezept mein Glück versuchen. Eine Bayrische Creme schmeckt natürlich auch pur, aber besonders gut passen fruchtige Soßen, wie z.B. hier Himbeer-Soße, dazu.

Neulich habe ich mir mal Dessert-Ringe gekauft, die ich natürlich gerne für dieses Dessert einweihen wollte. Irgendwie muss ich mit den Dingern aber noch ein bisschen üben… So ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis noch nicht. Aber letzlich soll es ja schmecken, nicht war?

Zutaten

für 2 Personen, aber das Rezept kann leicht verdoppelt werden

  • 1 Ei
  • 125ml Milch
  • 125ml Sahne
  • 1/2 TL Vanillepaste
  • 40g Zucker
  • 3 Blätter Gelatine
  • außerdem: Wasser und Eiswürfel

Zubereitung

Das Ei trennen und das Eiweiß mit 20g Zucker steif schlagen. Die Sahne steif schlagen.

Die Milch mit der Vanillepaste in einem etwas größeren Topf aufkochen. Den Topf vom Herd ziehen.

Gelatine in Wasser einweichen (näheres dazu hier).

Das Eigelb mit 20g Zucker schaumig schlagen. Die Eiercreme dann in die heiße Milch gießen, dabei weiter schlagen. Die Eiermilch wird dabei schaumig.

Dann den Topf wieder auf den Herd ziehen. Bei mittelere Hitze und unter ständigem Schlagen die Eiermilch auf 80° erhitzen („zur Rose abschlagen“). Dabei wird Schaum feinporiger und bindet zu Schluss leicht ab. Jetzt wird die ausgedrückte Gelatine dazu gegeben und gründlich untergerührt.

  

Eine Schale mit Wasser und den Eiswürfeln füllen. Darein den Topf setzen und die Eiermilch kalt schlagen, bis sie eben zu gelieren beginnt.

Dann die Sahne unterziehen und zum Schluss den Eischnee unterheben.

Die Creme sollte jetzt noch 2-3 Stunden im Kühlschrank verbringen, damit sie vollständig fest wird. Soll die Creme gestürzt werden, lieber noch länger kühl stellen!

So ganz unkompliziert ist die Bayrische Creme leider nicht… In ein paar Fallen bin ich auch schon getappt:

  • Rührt man die Eiermilch nicht in Eiswasser kalt, setzt sich der Schaum von dem Flüssigem ab. Dadurch trennt sich die Bayrische Creme in eine Mousse-ähnliche und eine glatte Schicht. Schmeckt aber trotzdem 😉
  • Lässt man die Gelatine zu lange einweichen, weil das zur Rose abschlagen der Eiermilch zu lange dauert, wird die Gelatine zu weich. Die lässt sich nicht mehr ausdrücken und reißt. Dann besteht die Gefahr, dass man zu wenig Gelatine verwendet und die Creme nicht fest wird. Als Notlösung kann man Sofort-Gelatine in die fertige Creme rühren.
  • Geliert die Eiermilch zu stark, kann man Eischnee und Sahne nicht mehr richtig unterheben. Als Notlösung kann man die gelierte Eiermilch wieder einigermaßen glatt mixen. Leider sind kleine Klümpchen dann oft nicht zu verhindern. Deswegen sollte man auf jeden Fall Sahne und Eischnee vorbereitet haben, damit beides zügig unter die gerade eben erst gelierte Creme gehoben werden kann.
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Ein Kommentar

Verfasst von - 13. Mai 2012 in Klassiker

 

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Eine Antwort zu “Bayrische Creme

  1. zorra

    14. Mai 2012 at 11:15

    Sieht doch gut aus. Ich hätte jetzt gerne eine Portion! Danke fürs Mitmachen am Event und falls du ins Kochbuch möchtest bitte Infos schicken. Würde mich freuen.

     

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