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Hefezopf

09 Apr

Frohe Ostern!

Zu einem richtigen Osterfrühstück gehört für mich einfach ein schöner Hefezopf dazu. Schon letztes Jahr habe ich einen doppelten Zopf aus 6 Strängen geflochten – und reichlich geflucht. Mit oben, unten, außen, Mitte kann man da ganz schön durcheinander kommen. Aber dieses Jahr hatte ich ja schon Übung und mir ging das ganz flott von der Hand. Die Mühe lohnt sich auch wirklich! Durch die 6 Stränge ist der Zopf nicht flach sondern so hoch wie ein normales Brot, sieht aber natürlich viel besser aus 🙂 Das leicht zitronig-vanillige Aroma passt wunderbar zu Marmeladen aller Art oder auch Nutella… Perfekt für ein schönes Osterfrühstück oder zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag!

Übrigens kann man den Zopf wunderbar in Scheiben geschnitten einfrieren und bei Bedarf mit der Auftauautomatik der Mikrowelle auftrauen. So schmeckt der Zopf auch noch später wie frisch gebacken. Sonst sollte Hefegebäck ja eher frisch gegessen werden, am besten noch am Tag des Backens. Hefegebäck wird einfach schnell trocken und pappig.

Das Rezept für den Hefeteig findet ihr in ein paar Tagen bei den Grundrezepten (Update: das Rezept ist fertig!), hier kommt erstmal nur die Anleitung zum Flechten! Am besten vorher mit Fäden üben, dann geht’s schneller beim Zopf.

Vorbereitung:

Den Hefeteig gründlich durchkneten. Mit Hilfe einer Waage 6 Portionen abmessen. Diese zu glatten Kugeln formen.

Die Kugeln einige Minuten ruhen lassen, damit sich der Teig entspannt. Dann durch Ziehen und Rollen auf einer nur leicht bemehlten Arbeitsfläche aus den Kugeln glatte Stränge formen. Am besten geht das in mehreren Etappen, damit der Teig zwischendurch immer wieder etwas ruhen kann. Für eine schöne Optik später ist es wichtig, dass die Stränge möglichst faltenfrei sind. Die Ruhezeiten helfen dabei etwas. Wichtig ist außerdem, dass die Enden dünn auslaufen und die Stränge sonst gleichmäßig dick sind. Das ist bei mir leider auch nicht so optimal geworden… Zu lang sollten die Stränge auch nicht sein, weil man sie beim Flechten eher noch länger zieht.

Die 6 Stränge werden dann längs nebeneinander gelegt und an der rechten Seite zusammen gedrückt. Alles mit einem feuchten Tuch bedecken und 5-10min ruhen lassen.

Wie man sieht, gibt es eine obere und eine untere Gruppe, die jeweils aus drei Strängen bestehen. Die Gruppen beinhalten also jeweils einen Außen-, Mittel- und Innenstrang. Die Stränge leicht mit Mehl bepudern, damit man später Fehler leichter korrigieren kann.

Flechten:

1) Mit der linken Hand den oberen Mittelstrang greifen und mit der rechten Hand den unteren Außenstrang. Der obere Mittelstrang wird nun unter dem Außenstrang durchgeführt und als unterer Außenstrang abgelegt. Gleichzeitig wird der untere Außenstrang nach oben geführt und als oberer Innenstrang abgelegt. Die Stränge so zurechtrücken, dass das Flechtwerk eng wird.

  

2) Mit der rechten Hand den unteren Mittelstrang greifen und mit der linken Hand den oberen Außenstrang. Der untere Mittelstrang wird unter dem Außenstrang hindurchgeführt und als oberer Außenstrang abgelegt. Dabei wird der obere Außenstrang nach unten geführt und als unterer Innenstrang abgelegt. Wieder alles etwas zurechtrücken.

Die beiden Schritte abwechseln, bis der Zopf fertig ist. Zu Anfang sieht man das Muster noch nicht, aber wenn man konsequent weiter macht, entsteht der doppelte Hefezopf. Die Enden dann einfach nach unten umschlagen, damit der Abschluss schön wird.

    

Den Zopf wieder mit einem feuchten Tuch bedecken und 10min ruhen lassen. Je nach Rezept mit Eigelb, Eiweiß oder Butter bestreichen. Dann etwa 40min bei 160° Umluft backen, bis der Zopf goldgelb ist.

Ich hoffe, die Anleitung hilft weiter! So kompliziert ist das gar nicht, man muss bloß konsequent bleiben…

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Verfasst von - 9. April 2012 in Frühstück, Klassiker

 

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